06.09.2018

Die „Community“ oder „Gemeinschaft“ ist eines DER Schlagwörter, wenn es um den flexiblen Arbeitsplatz geht. Sie gilt als das Herzstück eines erfolgreichen Arbeitsplatzes und ist für jeden neuen Kunden einer der wichtigsten Aspekte. Gemeinschaft und Zusammenarbeit am Arbeitsplatz sind mit vielen Vorteilen verbunden: Teilen von Wissen, erhöhte Geschäftschancen und eine höhere Zufriedenheit der Mitglieder dieser physisch und technologisch vernetzten Gemeinschaft. Welche Faktoren machen also eine gute Community aus?

Räumlichkeiten

Die Büroräume sind extrem wichtig, um eine inspirierende Arbeitsumgebung und -atmosphäre zu schaffen, die die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern und Unternehmen fördert.

Ganz wesentlich sind angenehme Gemeinschaftsräume bzw. Bereiche, in denen sich Mitarbeiter zufällig treffen, aber auch zurückziehen können, um sich in informellem Rahmen zu besprechen und kennenzulernen: Ein großer Küchenbereich zum Beispiel, in dem man sich entspannt begegnen und beim Mittagsessen oder einer Tasse Kaffee austauschen kann, kann ein echtes Erfolgsrezept sein.

Gerne angenommen werden auch kleinere Rückzugsbereiche, das kann eine Nische mit einem Tisch und Stühlen, aber ebenso gut eine Dachterrasse, ein Empfangsbereich, eine Cafeteria oder ein Spieleraum mit einer Tischtennisplatte sein.

Gelegenheiten zum Netzwerken

Bei der Zusammenarbeit geht es um Netzwerke, ob zwischen Kollegen oder Einzelpersonen aus verschiedenen Unternehmen.

Spezielle Networking-Events, ob unternehmensintern oder -übergreifend, sind eine große Chance, die Zusammenarbeit und den Aufbau von beruflichen Netzwerken zu fördern. Sie bringen Menschen mit den verschiedensten professionellen Hintergründen zusammen, die sich austauschen, Werbung für ihr Unternehmen machen und Schnittmengen und Bereiche entdecken können, in denen sie sich ergänzen. Dabei kann es sich um Vorträge von Vordenkern der Branche, Diskussionsveranstaltungen, Präsentationen oder ganz informelle Meet-and-Greet-Veranstaltungen handeln.

Branchenverbände ermöglichen Ihnen als Einzelperson oder Unternehmen den Zugang zu anderen Unternehmen, mit denen Sie in bestimmten Bereichen zusammenarbeiten möchten – so finden Sie zielgerichtet genau das richtige Netzwerk für Ihr Unternehmenswachstum. Außerdem gibt es einige Websites, auf denen Sie sich über bevorstehende Netzworking-Events in Ihrer Region informieren können.

Gleichgesinnte Arbeitgeber

Sicher einer der wichtigsten Faktoren zur Schaffung einer guten Gemeinschaft ist die richtige Zusammenstellung der Unternehmen, die sich ein Gebäude teilen. Eine fruchtbare Grundlage für das Entstehen einer kollaborativen Gemeinschaft ist es, wenn unterschiedliche Unternehmen aufeinandertreffen, die sich in irgendeiner Weise ergänzen können. Das bringt zum einen berufliche Möglichkeiten im Form von Wissensaustausch oder konkreten gemeinsamen Projekten mit sich, zum anderen ist es wahrscheinlicher, dass man auch auf privater Ebene gut miteinander auskommt.

Es gibt spezielle Apps, über die sich Unternehmen finden können, die sich ergänzende Services anbieten. Aber auch die klassische Mundpropaganda funktioniert, oder Sie schalten einen Community-Manager ein.

Manche Networking-Anbieter haben sich auf bestimmte Segmente spezialisiert und bringen z. B. nur innovative Start-ups oder nur Unternehmen aus der IT-Branche miteinander in Kontakt. Die Einstiegshürden sind hier deshalb üblicherweise höher.

Eine gute Gemeinschaft muss nicht unbedingt alle oben genannten Merkmale aufweisen. Die richtigen Mischung ist auf jeden Fall wichtig, denn es gilt: Je stärker die Gemeinschaft, desto wahrscheinlicher ist es, dass ein Unternehmen bei einem Anbieter bzw. bei einem Vermieter bleibt.

Benötigen Sie weitere Informationen über flexible Arbeitsräume? Wenden Sie sich am besten gleich an das Workthere Team.