11.10.2018

Ein flexibler Arbeitsraum ist ein Büroraum oder Teil eines Büroraums, bei dem verschiedene Optionen in Bezug auf Mietvertrag und Größe des gemieteten Raums angeboten werden. Weitere Synonyme sind beispielsweise Coworking Spaces, Flexible Offices, Shared Offices oder Serviced Offices.

Bei konventionellen privaten Büros ist man üblicherweise langfristig vertraglich gebunden. Für flexible Räumlichkeiten gibt es Lizenzverträge auf ein Jahr, sechs Monate oder gar auf einer gleitenden Basis, bei der eine Lizenz monatlich verlängert werden kann. Für Unternehmen, die keine langfristigen Mietverträge unterzeichnen möchten, ist dies die ideale Lösung.

Diese Flexibilität ermöglicht es Unternehmen zudem, während der Vertragslaufzeit je nach Bedarf die Schreibtischanzahl zu vergrößern oder zu verringern. Dies ist vor allem dann vorteilhaft, wenn sich Ihre Mitarbeiterzahl laufend ändert oder wenn Sie ein rasches Wachstum für Ihr Unternehmen erwarten, sich aber nicht von Anfang an an große Büroräumlichkeiten binden möchten.

Welche Arten von flexiblen Arbeitsräumen gibt es?

Der Begriff „flexibler Arbeitsraum“ deckt eine große Reihe an unterschiedlichen Räumlichkeiten ab. Unter anderem komplett verwaltete Büros, Coworking-Räume, unmöblierte Büros und separate, private Büros. Alle haben ihre ganz besonderen Vorzüge. 

Coworking-Räume

Coworking-Räume sind Arbeitsräume, die man mit anderen teilt. Üblicherweise handelt es sich dabei um Großraumbüros, die entweder Hotdesks anbieten – Nutzer haben also keine fixen Schreibtische – oder feste Schreibtischplätze. Nutzer haben zudem Zugang zu den Besprechungsräumen und Aufenthaltsbereichen und können oft auch auf Bürogeräte zugreifen, wie zum Beispiel Drucker.

Diese Art von Büro ist die flexibelste, da Sie auch die Option haben, neue Mitarbeiter zu Ihrer Lizenz hinzuzufügen, wann immer dies notwendig ist. Auch an wie vielen Tagen pro Woche Sie die Räumlichkeiten nutzen können, ist oft flexibel. Dies ist zum Beispiel für Personen ideal, die ein paar Tage die Woche von zuhause arbeiten, den Rest der Arbeitswoche aber lieber in einem Büro verbringen, um so für etwas Abwechslung zu sorgen.

Coworking-Räume werden meist von vielen verschiedenen Unternehmen und Einzelpersonen genutzt. Viele dieser Räumlichkeiten bieten die Hotdesking-Option, was vor allem für Personen von Vorteil ist, die geschäftlich viel unterwegs sind, weil sie ihre Arbeitsumgebung genau dann wechseln können, wenn es nötig ist.

Erfolgreiche Anbieter von Coworking-Räumen versuchen üblicherweise, die Kollaboration zwischen ihren Mitgliedern – vor allem jenen, deren Unternehmen einander ergänzen –  zu fördern. Ziel ist es, ein Gemeinschaftssystem innerhalb ihrer Bürogebäude zu schaffen, über das die verschiedenen Unternehmen miteinander kollaborieren und auch private Kontakte knüpfen können. Coworking-Räume bieten eine großartige Arbeitsatmosphäre sowie wertvolle Networking-Möglichkeiten mit anderen gleichgesinnten Personen und Unternehmen. Oft organisieren Anbieter von Coworking-Räumlichkeiten regelmäßige Veranstaltungen, die nicht nur informativ sind, sondern auch eine großartige Networking-Möglichkeit darstellen und das Wachstum Ihres Unternehmens fördern können.

Coworking-Räume – die Nachteile

Das hört sich doch alles toll an, oder nicht? Aber was sind die Nachteile oder typischen Bedenken bei dieser Art von Räumlichkeiten? Die Studie „What Workers Want 2016“ zeigt, dass für Personen, die in einem Coworking-Büroraum arbeiten, der Lärmpegel oft ein Problem darstellt. Nur 45 % der Befragten gaben an, dass der Lärmpegel in ihrem Büro akzeptabel ist. Jedoch verfügt ein Großteil dieser Arbeitsräumlichkeiten auch über separate Besprechungszimmer sowie stille Bereiche, wenn Sie mal etwas mehr Ruhe brauchen.

Ein anderes mögliches Problem in Bezug auf Coworking-Räume ist, dass man unter Umständen keinen Platz für persönliche Gegenstände hat. Manchen macht es nichts aus, zu Büroschluss alles zusammenzupacken und auch den Laptop mit nach Hause zu nehmen. Andere wiederum lassen ihre Habseligkeiten lieber auf dem Schreibtisch liegen. Wenn Letzteres auf Sie zutrifft, dann ist ein Coworking-Raum vielleicht nicht das Richtige für Sie. Viele Räumlichkeiten verfügen jedoch über Spinde, in denen Sie Ihren Laptop und andere Gegenstände sicher verstauen können – eine gute Lösung für dieses Problem.

Separate Büros

Es ist auch möglich, separate Büros innerhalb flexibler Arbeitsräumlichkeiten zu mieten. Hier haben Sie Ihren eigenen, komplett verwalteten Raum. Sie können einziehen, ohne sich über Möbel, Telefon- und Internetanschluss, Gas und Strom oder den Reinigungsdienst Gedanken machen zu müssen.

Dies ist eine gute Option für Unternehmen, die ihre eigenen privaten Räumlichkeiten benötigen, aber keinen langfristigen Mietvertrag eingehen möchten. Ein separates Büro bietet zudem mehr Sicherheit, ideal also, wenn Ihr Unternehmen vertrauliche Informationen und Daten bearbeitet.

Separate Büros sind teurer als Coworking-Räume und bieten nicht das gleiche kreative Arbeitsumfeld und auch weniger Networking-Möglichkeiten. Sie haben jedoch trotzdem Zugang auf die gemeinsamen Bereiche, wie Besprechungsräume und andere im Gebäude befindliche Einrichtungen, mit dem Vorteil, dass Sie Ihre Bürotür absperren können.

Unmöblierte Arbeitsräume

Diese sind separate Büros, die nicht möbliert sind. Unmöblierte Arbeitsräume eignen sich für Unternehmen, die einen flexiblen Mietvertrag wünschen und sich nicht um Dinge wie Strom, Telefon und Internet kümmern wollen, die aber ihre Büroräume ganz nach ihrem Geschmack einrichten möchten.

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